Dienstag, 25. September 2007
Sonntag, 23. September 2007
El fin de semana en la playa
Hallo!
Das Wochenende war einfach wunderschön und es ist noch nicht zu ende, denn am Montag ist, soweit ich das verstanden, habe Maria Himmelfahrt, also frei. Am Freitagabend war ich mit Esther und Dilay, zwei anderen deutschen Austauschschülern in Moca und wir sind gemeinsam bei Freunden gewesen. Das war nett aber nicht so cool wie das was wir geplant hatten, nämlich nach Santiago zu fahren und dort auszugehen. Wir haben das nicht gemacht weil Dilay es nicht erlaubt wurde da hinzugehen und wir das nicht kameradschaftlich fänden sie alleine zu Hause zu lassen. Am Abend habe ich dann bei meiner Tante geschlafen, die, genau wie alle anderen Verwandten dort, in Moca wohnt.
Am nächsten Morgen musste ich leider früh aufstehen weil ich dann mit der Familie einer Freundin von der Schule zum Strand gefahren bin. Als ich aufgewacht bin hat mein Cousin sich erstmal auf mich gestürzt und wollte unbedingt mit mir zum Zoo gehen auch wenn ich da absolut keine Zeit zu hatte. Da allerdings Minola schon da war um mich abzuholen haben wir das auf später verschoben. Der kleine ist echt total cool.
Als ich mit Laura und ihrer Familie am Strand in Sosua angekommen bin dachte ich nur "Wow!". Es ist dort so schön man glaubt es kaum. Das Wasser ist so klar dass man seine Zehen noch sehen kann wenn man bis zur Nase im Wasser ist. Es ist einfach fantastisch. Nachdem ich ein paar Stunden im Wasser und an Land herumgechillt habe, sind Laura und ich auf die Idee gekommen zum vorgelagerten Korallenriff zu schwimmen. Es war so fantastisch dort. Ich kann es kaum fassen dass ich hier wirklich bin. Am Stand ist es einfach so unglaublich, man liegt auf schneeweißem Sand unter Kokospalmen, vor einem das kristallklare Wasser der Karibik und wenn man will kann man mal eben so zu einem Korallenriff schwimmen...
Später habe ich am Strand noch ganz viele Freunde von mir getroffen denn dieser Strand ist der Strand für Leute aus Santiago. Am Abend ging es dann aber auch leider wieder nach Santiago.
Wie es der Zufall wollte war ich gestern Abend schon wieder in Santiago mit Dilay und ihrer Gastschwester unterwegs in Moca, also habe ich die zweite Nacht bei meiner Tante geschlafen. Am nächsten Morgen ging es dann mit der ganzen Familie nach Carbete zum Strand. Dilays Familie war auch mit dabei. Ich mache so viel mit ihr, weil sie praktisch meine Cousine hier ist. Ihre Mutter ist gegenüber von meiner Mutter und meiner Tante aufgewachsen, also kennen die sich seit sie Kleinkinder sind. Und da alle irgendwie Patentanten von anderen da sind, sind sie ja auch fast verwandt.
Heute Abend war es mal sehr entspannend nichts zu tun außer mich mit meinem Gastvater hier zu unterhalten. Ich war sehr überrascht: er hat eine viel bessere Meinung was Energiesparen und so etwas angeht als ich gedacht hätte. Im Moment ändert er im ganzen Haus alles, damit es nicht so viel Energie benötigt. Er verkauft die alten Kuüchengeräte aus den USA und kauft neue energiesparende. Ich finde das so krass dass die aus den USA viermal so viel Energie brauchen als die aus anderen Ländern. Die haben es wohl einfach noch nicht verstanden was im Moment mit unserem Planeten passiert...
Wie ihr sicher merkt, rede ich oft nur noch von Cousins, Tanten und Mamá und Papá. Bitte wundert euch nicht darüber, zum einen ist es einfach nervig immer Gaspapa, Gasttante und so etwas zu schreiben, zum anderen fühle ich mich hier jetzt richtig wohl und wie zu Hause in meiner richtigen Familie.
Ich hoffe es geht euch genauso gut wie mir! Bis dann!
Jan David
Labels: familia
Dienstag, 18. September 2007
Geniale Tage
Hallo!
heute und gestern waren echt richtig schöne Tage. Gestern hat es endlich geklappt: ich bekomme jetzt Gitarrenunterricht! Zweimal die Woche, Montags und Donnerstags. Ich freue mich schon total darauf. Außerdem ist es endlich soweit dass ich mein Handy mit neuer Simkarte bekomme sodass ich auch hier endlich mal erreichbar bin.
Das wars zu gestern. kommen wir zu heute:
Heute war ein klasse und sehr entspannter Tag. Am Nachmittag habe ich zum ersten mal in meinem Leben ein bisschen Baseball "gespielt". Also habe ich mit meinem Gastpapa den Ball hin und her geworfen und mit diesem komischen Handschuh aufgefangen. Es sieht zwar wenn man das so macht ein bisschen einfältig aus, macht aber total Spaß. Da das allerdings am Nachmittag in der prallen Sonne war, war mir so heiß dass ich in den Pool gehüpft bin. Dort habe ich mich mich auch sportlich betätigt, bin gute zehn Runden geschwommen was gar nicht mal so wenig ist. Danach hat mein Gastpapa mir eine Kokosnuss angeboten. Also habe ich erstmal die angenehm kühle Kokosnuss geschlürft und danach das Fruchtfleisch mit Honig gegessen. Das ist einfach genial, müsst ihr auch mal versuchen wenn ihr könnt. Nun war wie immer ein bisschen chillen angesagt, ich habe mir die Gitarre geschnappt und habe mich auf die Terrasse gesetzt. Wenn da nicht diese Mosquitos wären (yo odio los mosquitos!), dann wäre ich dabei auch ein bisschen länger geblieben. Diese Viecher interessiert es leider nicht die Bohne ob man Mückenspray benutzt oder nicht... Naja mein Gastbruder hat mir danach dann erklärt wie man einen Frapuccino macht. Es hat so gut geschmeckt. Man kann zwar nur mit Mühe den Kaffeegeschmack darin feststellen und es ist eine absolute Kalorienbombe aber es ist genial. Am Abend war ich dann wie so oft Volleyball spielen. Hier in dem Copal II, der abgeschlossenen kleinen Wohngegend in der ich wohne , haben wir ein eigenes Volleyballfeld, was am frühen Abend der Treffpunkt der Nachbarschaft ist.
Leider gehen auch die schönsten Tage irgendwann zuende. Ich muss jetzt zum essen!
Bis dann!
Jan David
Labels: paraíso
Montag, 17. September 2007
Erlebnisse im Supermarkt
Hallo!
Heute war ich das erste mal im Supermarkt. Irgendwie ist der doch ein wenig anders hier. Ich meine nicht nur vom Angebot her, sondern auch allgemein. Das Angebot ist doch deutlich stärker amerikanisch beeinflusst als in Deutschland. Aber die importieren hier alles, so bekommt man auch Beck's wenn man will. Sogar Beck's Dunkelbier, was ich in Deutschland noch nie gesehen habe. Ansonsten gibt es natürlich jede Menge Tropenfrüchte zu Spottpreisen, z.B. kostet eine Kochbanane hier weniger als 5 Pesos also unter zehn Cent. Aber am Ausgang ist mir wieder bewusst geworden wie egal denen hier die Umwelt ist. Ein Supermarktangestellter hat alles was man gekauft hat in winzige Tüten getan und dann zum Auto gefahren. Also mal eben so pro Einkauf 20 Plastiktüten verschwendet die man danach sofort wegschmeisst. Aber Gedanken macht sich darüber anscheinend niemand. Das finde ich echt nicht so geil.
Bis denn!
JD
Labels: cotidiano
Sonntag, 16. September 2007
Schulausflug
Hallo!
Am Donnerstag hatten wir einen Schulausflug mit unserem Jahrgang zu einem Haus am Rand von Santiago. Dort haben wir zum einen einige Schulsachen besprochen, von denen ich natürlich kaum etwas verstanden habe weil das natürlich auf Spansich war, zum anderen aber war dieser Ausflug dafür da die Klassengemeinschaft zu stärken. Also haben wir uns in den Schatten gesetzt und miteinander geplaudert. Ich habe den Sinn von dem ganzen Ausflug nicht so ganz verstanden, aber er war eine nette Abwechslung zum öfters mal etwas eintönigen Unterricht. Die Fotos dazu könnt ihr euch natürlich auch angucken.
bis denn!
Jan David
Labels: el instituto
Mittwoch, 12. September 2007
Schule
Hallo!
Heute ist mir in der Schule klar geworden dass es da doch einige Unterschiede zur deutschen Schule gibt. Natürlich gibt es hier erstmal eine Schuluniform und jeden Morgen wird sich zum Fahnenapell aufgestellt und dann wird in Reih' und Glied die Nationalhymne gesungen. Aber solche Äußerlichkeiten meine ich gar nicht, daran gewöhnt man sich schnell. Viel komischer finde ich, dass man die Lehrer mit dem Vornamen anspricht und auch mal den Schulleiter einfach so in den Arm nimmt oder ihn auf den Arm boxt. Die Lehrer kommen viel mehr als Kumpels und weniger als Autoritätspersonen 'rüber. Heute ist mir auch etwas komisches passiert: mitten im Unterricht, in dem man auch einfach mal gerne so aufsteht, kam eine Art Hilfslehrerin rein und drückt mir irgendeinen Brief von zwei Mädels aus 'ner anderen Klasse in die Hand. Ich fand das schon ziemlich komisch! Na ja egal.
Ich habe noch vor ein Foto von mir in Schuluniform hier hochzuladen.
Bis denn!
jd
Labels: el instituto
Dienstag, 11. September 2007
Ein ganz normaler tag
Hallo!
Heute war ein ganz normaler Tag. Am Nachmittag bin ich mit meiner Gastmama losgefahren um Schuhe zu kaufen. Das war ein Akt. Wir haben überhaupt nur welche gekauft weil ich die Schuhe für die Schule brauche, in der ich nur schwarze Schuhe tragen darf. Na ja, irgendwann hatten wir dann auch endlich schwarze Schuhe und dann ging es wieder nach Hause. Auf dem Rückweg ist mir bewusst geworden wie gut wir es in Deutschland haben, dass man immer und überall einfach mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln hinfahren kann. Hier ist man immer auf jemanden angewiesen der einen fahrt oder ein Taxi ruft. Ich vermisse diese Freiheit ziemlich. Und ein gutes Buch, das wäre auch nicht schlecht. Irgendwie habe ich das vergessen mitzunehmen. Na ja, bis demnächst.
jd
Labels: cotidiano
Montag, 10. September 2007
Sonntag, 9. September 2007
Die ersten Wochen - The first weeks
Nun bin ich seit über zwei Wochen hier in der Dominikanischen Republik. Mittlerweile hat sich hier alles für mich normalisiert. Am Anfang hatte ich ein paar Schwierigkeiten. Ich konnte die Spanisch fast überhauptnicht, ich kannte niemanden und ich habe es hinbekommen dass ich erstmal krank war. Zunächst hatte ich einen kleinen Unfall, mein Arm ist in einen Ventilator gekommen. Das musste zwar genäht werden war aber nicht so schlimm. Danach habe ich mir natürlich noch eine Entzündung im Ohr geholt. Das war richtig scheiße, wird jetzt langsam aber sicher besser. Genau wie das Spanisch, ich hoffe ich brauche nichtmehr allzulange zu warten bis ich endlich richtig sprechen kann.
Wir kamen eine gute Stunde zu spät waren aber noch mit die ersten - halt typisch dominikanisch! Vom AFS Headquarter aus ging es dann zu dem Hotel in dem wir das richtige AFS-Arrival-Camp verbringen sollten. Also den ganzen Samstag. Dort haben wir ein paar Stunden lang typische AFS Sachen besprochen und gemacht. War ganz nett aber war nichts neues, das alles haben wir schon in Deutschland gemacht. Aber dann ging es an den Strand, es war einfach wunderschön. Die Fotos könnt ihr in meinem Webalbum angucken. Am Abend ging es dann aber doch schon wieder nach Hause. Boah, der Bus war wieder so superkalt. Da haben die Dominikaner eine kleine Macke. Es ist ein so warmes Land und dann stellen die die Klimaanlage so kalt ein dass man sich totfriert.
Labels: AFS, en general, party









